erschöpfen

erschöpfen

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er|schọ̈p|fen 〈V. tr.; hat
1. bis zum Ende der Kräfte ermüden (Person)
2. bis zum Letzten verbrauchen (Kredit, Lager, Mittel, Vorräte)
3. vollständig, eingehend behandeln (Thema)
● sie ist völlig erschöpft am Ende ihrer Kräfte; meine Geduld ist erschöpft; der Gesprächsstoff erschöpfte sich schnell; alle Möglichkeiten, Reserven \erschöpfen; von den Anstrengungen, der Arbeit, der Hitze erschöpft sein; eine \erschöpfende Darstellung eines Themas eine vollständige, bis in alle Einzelheiten gehende Darstellung; →a. erschöpfen

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er|schọ̈p|fen <sw. V.; hat:
1.
a) [mhd. erschepfen] vollständig verbrauchen, aufbrauchen, restlos nutzen:
seine Reserven e.;
alle Möglichkeiten sind erschöpft;
b) vollständig, in allen Einzelheiten behandeln, erörtern:
das Thema e.;
der Stoff lässt sich in so kurzer Zeit nicht e.;
ein Thema erschöpfend darstellen.
2. bis ans Ende der Kräfte ermüden, anstrengen:
die Strapazen haben ihn völlig, zu Tode erschöpft;
sie erschöpfte sich in fruchtlosen Bemühungen;
in völlig erschöpftem Zustand;
erschöpft zu Boden sinken.
3. <e. + sich>
a) nur in etw. bestehen, nicht über etw. hinausgehen:
mein Auftrag erschöpft sich darin, die Briefe zu registrieren;
b) nachlassen, aufhören:
das Interesse erschöpft sich langsam.

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er|schọ̈p|fen <sw. V.; hat [1 a: mhd. erschepfen]: 1. a) vollständig verbrauchen, aufbrauchen, restlos nutzen: seine Mittel, Kräfte, Reserven e.; der Ackerboden, die Batterie ist erschöpft; alle Möglichkeiten sind erschöpft; b) vollständig, in allen Einzelheiten behandeln, erörtern: das Thema e.; der Stoff, die Problematik lässt sich in so kurzer Zeit nicht e.; eine erschöpfende (alles erfassende) Auskunft; ein Thema erschöpfend darstellen. 2. bis ans Ende der Kräfte ermüden, anstrengen: die Strapazen haben ihn völlig, zu Tode erschöpft; du erschöpfst dich durch deine, mit deiner Arbeit; sie erschöpfte sich in fruchtlosen Bemühungen; in völlig erschöpftem Zustand; erschöpft zu Boden sinken. 3. <e. + sich> a) nur in etw. bestehen, nicht über etw. hinausgehen: mein Auftrag erschöpft sich darin, die Briefe zu registrieren; Jede Durchführung langweilt ihn, nur die Eröffnung zählt. In ihr erschöpft sich sein Interesse und sein Überschwang (Strauß, Niemand 99); b) nachlassen, aufhören: die Spannung, das Interesse, meine Geduld erschöpft sich langsam; dass das Regierungsbündnis anfing, sich zu e. (W. Brandt, Begegnungen 249).

Universal-Lexikon. 2012.

См. также в других словарях:

  • Erschöpfen — Erschöpfen, verb. reg. act. durch Schöpfen leer machen, für das niedrigere ausschöpfen. 1. Eigentlich, in welcher Bedeutung es doch im Oberdeutschen am häufigsten ist. Man erschöpft auch wohl einen Brunnen. 2. Figürlich. 1) An Kräften, Vermögen u …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • erschöpfen — V. (Mittelstufe) etw. völlig nutzen Synonym: verbrauchen Beispiele: Ich befürchte, wir haben schon alle Möglichkeiten erschöpft. Unsere Ersparnisse sind erschöpft. erschöpfen V. (Mittelstufe) jmdn. völlig ermüden Synonyme: auslaugen, schaffen… …   Extremes Deutsch

  • erschöpfen — Vsw std. (9. Jh.), mhd. erschepfen, ahd. irskephen Stammwort. Zunächst in der ursprünglichen Bedeutung ausschöpfen, zu Ende bringen . Seit dem 17. Jh. die übertragene Bedeutung stark ermüden (auch reflexiv), die heute vorherrscht. deutsch s.… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • erschöpfen — erschöpfen, erschöpft ↑ schöpfen …   Das Herkunftswörterbuch

  • erschöpfen — 1. a) aufbrauchen, ausschöpfen, durchbringen, verbrauchen; (geh.): aufzehren; (ugs.): auf den Kopf hauen, kleinmachen, verjubeln, verläppern, verprassen, verpulvern; (salopp): um die Ecke bringen, verbraten; (abwertend): verschleudern; (ugs., oft …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • erschöpfen — er·schọ̈p·fen; erschöpfte, hat erschöpft; [Vt] 1 etwas erschöpft jemanden etwas strengt jemanden so an, dass seine körperlichen oder geistigen Kräfte völlig verbraucht sind <völlig erschöpft sein>: Die Strapazen der Reise hatten ihn so… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • erschöpfen — er|schọ̈p|fen; sich erschöpfen …   Die deutsche Rechtschreibung

  • Erschöpfen — Man erschöpft auch den tiefsten Brunnen …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • erschöpft — erschöpfen, erschöpft ↑ schöpfen …   Das Herkunftswörterbuch

  • unerschöpflich — unbeschränkt; unendlich; unbegrenzt * * * un|er|schöpf|lich [ʊn|ɛɐ̯ ʃœpf̮lɪç] <Adj.>: so groß, dass es nicht zu Ende, zur Neige geht: unerschöpfliche Vorräte; deine finanziellen Mittel scheinen unerschöpflich zu sein. Syn.: ↑ gewaltig, ↑… …   Universal-Lexikon


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